Die Wasserbettmatratze ist naturgemäß einer der wichtigsten
Bestandteile eines Wasserbettes. Das Verdrängungsprinzip ist
die Grundlage für jede Wassermatratze. Die technische Erfahrung,
handwerkliche Verantwortung; das Wissen um physikalische
Zusammenhänge und die Güte der verwendeten Materialien
ergeben am Ende das, was man Qualität nennt.
Das Bett ist der Ort – das Möbelstück – mit dem man am
intensivsten und unmittelbarsten in Kontakt steht.
Leichtbekleidet oder unbekleidet verbringt man ca. 8 Stunden
täglich im Bett. Rechnet man dies z. B. auf 10 Jahre hoch, so
ergibt das ca. 30.000 Stunden.
Die technische Herausforderung einer Wasserbettmatratze
liegt in der sogenannten Walg-Bewegung. Bei jeder
Positionsveränderung des Schläfers passt sich die Matratze
der neuen Gewichtsverteilung an. Sie wird förmlich „durchgewalgt“.
Haltbarkeit :
Die o.g. Produktanforderung erfordert hohe Qualität an das
verwendete Material ( Vinyl und Dämpfungsvliese) und ein
ganz spezifisches Know how an die Verarbeitung.
Nachdem die Wohnform Werkstätten zu Beginn die Erfahrung
amerikanischer Vorlieferanten genutzt hat, begannen wir 1997
zusammen mit einem deutschen Kunststoffverarbeiter die
Entwicklung einer eigenen Wasserbettmatratze, der
WohnFormKomfort Wassermatratze.
Für die langjährige Haltbarkeit sind neben dem Vinyl (0,8mm stark)
vor allem die Verschweißung (Hochfrequenz Schweißverfahren) der
Längsnähte und die Konstruktion der Ecken verantwortlich.
Die Hochfrequenzverschweißung führt zu einer molekularen
Verbindung des Vinyls. Um die Enden der Nähte zu entlasten,
wurden runde Endpunkte (WFK) und gerundete Ecknähte (W-Flex)
entwickelt.
Besondere Bedeutung für die Haltbarkeit hat zudem die exakte
Passgenauigkeit der Wasserbettmatratze. Man kann sich leicht
vorstellen, das Falten bei übergroß geschnittenen Matratzen in
Verbindung mit der Walg-Bewegung unerwünschte Folgen haben.
Diese Folgen treten ebenfalls häufig bei schlecht installierten
Wasserbettmatratzen auf .
Sicherheit :
Zu jedem Wasserbett gehört eine Sicherheitshülle! Bei Wohnform
Wasserbetten sind diese als zusätzliche Sicherheit aus dem
gleichen hochwertigen Vinyl gefertigt, wie die Wasserbettmatratze
selbst.
Der ausschließliche Einsatz von Kontur- Sicherheitshüllen, welche
die Wasserbettmatratze umschließen und nicht über den
Polsterrand gehen, verhindert unerwünschte Geräuschbildung.
Das vermeintliche Argument, man könne sein Wasserbett bei
Verwendung von sogenannten outline Sicherheitshüllen besser
reinigen, entspricht nicht unseren Erfahrungen. Die überlappende
Kontursicherheitshülle ermöglicht kaum das Eindringen von Staub
und Körpersalzen. Anders bei der outline Sicherheitshülle.
Durch die Walg-Bewegung , die von der Sicherheitshülle nicht
nachvollzogen wird, kann statische Aufladung entstehen, die den
Schmutz erst richtig anzieht. Um zu gewährleisten, dass auch bei
heftigster Beanspruchung des Wasserbettes die Sicherheitshülle
keinen Schaden nimmt, ist diese mit einer patentierten
Einreißsicherung versehen.
Unbedenklichkeit :
Wenn man bedenkt, wie nah man seine Wasserbettmatratze an
sich heran lässt und wie viele allergiegeplagte Menschen das
Wasserbett als hygienisches Therapiemittel gegen z.B.
Hausstauballergie verwenden, so hat für uns die Frage nach der
Unbedenklichkeit aller für das Wasserbett verwendeten
Materialien höchste Priorität.
Insbesondere das Vinyl bedarf besonderer Beachtung.
Langlebigkeit ist nicht alles! Besonders wenn sie mit zum Teil
zweifelhaften Kunststoffzusätzen erreicht wird. Wohnform
Wasserbetten verwenden ausschließlich Vinyl nach ISO 10993,
d.h. es ist schwermetallfrei, reizfrei, allergiefrei, ungiftig und
voll recycelbar.
Es gibt also 2 Möglichkeiten, eine Wasserbettmatratze zu
konstruieren. Wenn nur eine lange Dichtigkeit angestrebt wird,
benötigt man Zusätze, die wir nicht in unseren Betten haben
möchten. Unbedenklichkeit für das „Wohlbefinden durch
gesunden Schlaf“ hat für Wohnform Wasserbetten einen so
hohen Wert, dass wir hierfür eine um 5 – 10% geringere
durchschnittliche Lebensdauer der Wasserbettmatratze gerne
in Kauf nehmen.
Mit diesem Bewusstsein können auch wir gut schlafen!
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Der Liegekomfort :
Warum „teuer“ kaufen? Der Liegekomfort ist doch bei allen
Wasserbetten gleich! Dieses Argument wird von vielen
„Billiganbietern“ verwendet. Es gibt nichts, was man nicht auch
noch etwas billiger machen könnte. Ist dies wirklich zum
Wohle des Kunden? Wir alle haben es schon erlebt:
ein vermeintliches Schnäppchen hat sich später als teurer Fehlkauf
herausgestellt!
Der Liegekomfort ergibt sich beim Wasserbett aus 3 Komponenten:
1. Der Konstruktion des Bettes
2. Der individuell angepassten Füllmenge
3. Der Art der Wellendämpfung
Die Konstruktion des Bettes bildet die Voraussetzung dafür, wie
optimal sich die punktelastische Anpassungsfähigkeit der
Wasserbettmatratze entfalten kann. Allein der Einsatz einer mehr
oder weniger elastischen Auflage kann deutliche Auswirkung auf den
Liegekomfort haben.
Die Füllmenge, individuell (vom Spezialisten) abgestimmt auf den
Schläfer, ist entscheidend für den Erfolg des Wasserbettes. Ein z.B.
zu voll gefülltes Wasserbett verliert fast alle positiven Eigenschaften
eines hochwertigen Schlafsystems. Da Wasser nicht zusammen-
gedrückt werden kann, liegt man dann wie „auf einem Berg“ und
nicht wie gewünscht in einem, das Körpergewicht gleichmäßig
aufnehmenden, hochwertigen Bett.
Die Wellendämpfung soll das Nachschwingen reduzieren, aber so
wenig Oberflächenspannung erzeugen wie möglich.
Der Vorteil des Wasserbettes ist der Unterschied
zum herkömmlichen Bett!
Aus diesem Grund verwenden wir bei der WFK/W-Flex
Wasserbettmatratze hochwertige Thermobond Vliese. Diese thermisch
erhitzten Vlieseinlagen sind offenporig gestaltet. So erreicht man
horizontal eine starke Wellenreduzierung, vertikal jedoch eine
geringe Oberflächenspannung, da man tief in den Vlies einsinken
kann. Einfache Vlieseinlagen sind meist verklebt.
Um bei Belastung nicht aus der Position zu geraten, sind die
Dämpfungsvliese fixiert. Diese Fixierung hält bis zu starker Belastung,
bei extremer Belastung z. B. bei unsachgemäßer Entleerung reißt sie
dann kontrolliert ab, damit die Matratzenhülle keinen Schaden nimmt.
GS Prüfzertifikat :
Die Wohnform Werkstätten, zusammen mit dem Kooperationspartner
für die WFK Wasserbettmatratzen waren die ersten Anbieter, die ihre
Wasserbetten durch ein neutrales Prüfinstitut testen ließen.
Durch das GS Prüfungsverfahren bei der LGA in Nürnberg ist neben
der überaus positiven Belastungsprobe sichergestellt, dass all unsere
Vorlieferanten der vertraglichen Verpflichtung nachkommen, die hohen
Qualitätsanforderungen auch zu erfüllen.
Alle Komponenten – so auch die Wasserbettheizung – sind speziell
aufeinander abgestimmt.

Süddeutsches Kunststoffzentrum :
Die laufende wissenschaftliche Betreuung für Material und
Kunststoffverarbeitung erfolgt durch das Süddeutsche
Kunststoffzentrum. Dort werden alle verarbeitungsrelevanten
Erfahrungen wissenschaftlich ausgewertet und branchen-
übergreifend genutzt.
Fazit :
All diese Anstrengungen gewährleisten, das die WFK und W-Flex
Wasserbettmatratzen heute die meist geprüften, und für die
Anwendung in Wohnform Wasserbetten die ausgewogensten, sowie
die besten Wasserbettmatratzen sind.
Nicht nur Langlebigkeit, sondern vor allem Unbedenklichkeit haben
für Sie eine besondere Bedeutung! |