Harmonie im Schlafzimmer
Ob Sie Ihr Schlafsystem optimieren wollen,
oder ein neues Bett suchen, in jedem Fall
sollten Sie sich mit den räumlichen Gege-
benheiten Ihres Schlafraumes beschäftigen.
Nach der neusten Untersuchung eines
Bamberger Marktforschungsinstitutes
verbringen die Deutschen immerhin
8 Stunden und 38 Minuten jede Nacht in
ihrem Schlafzimmer. Rund 20% dieser
Zeit (1½ Stunden) wird das Schlafzimmer
nicht zum Schlafen, sondern als zusätzlicher
Aufenthaltsraum genutzt.
Trendforscher sind sich darüber einig:
das private Leben, das Zusammensein mit
Familie und Freunden wird künftig als
Ausgleich zu schwierigen gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen noch mehr an
Bedeutung gewinnen.
Wellness
Ein ganz wichtiger Faktor in dieser Zeit ist
der Begriff Wellness, eigentlich ein Kunstwort,
dass der englische Arzt HL Dunn 1959 aus den
Begriffen „Wellbeing und Fitness“ konstruierte.
Damit meinte er das eigenverantwortliche
Ausbalancieren von Körper, Geist und Seele.
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Wellness bedeutet somit nicht nur Fitness durch
straffe Muskeln und Idealgewicht, sondern vor
allem Entspannung!
Einen ganzen Tag „Sonntag morgen spielen“,
im Bett kuscheln, Duftkerzen anzünden,
fernsehen, ein leckeres Frühstück genießen,
schöne Musik hören oder alles zu lesen, was
man schon immer lesen wollte. Der Ideale Ort
dafür ist das Bett und das Schlafzimmer.
Wer Wellness will, dessen Schlafzimmer-
einrichtung sollte stoffbetont, sanft in den
Farben und ruhig in den Formen der Möbel sein.
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Feng Shui
Für viele Menschen hier im Westen ist
mittlerweile die Weisheit aus dem Osten
ein Weg zum Wohlbefinden. Sie richten sich
– und ganz besonders ihr Schlafzimmer –
nach den Regeln des Feng Shui, der
Jahrtausende alten chinesischen Harmonie-
Lehre ein.
Sie besagt fürs Schlafzimmer unter anderem:
Das Bett sollte nicht direkt gegenüber der
Schlafzimmertür stehen. Es dürfen keine scharf-
kantigen Gegenstände aufs Bett weisen. Man
sollte nie unter freiliegenden Balken schlafen.
Von Spiegeln ist abzusehen usw.
Bilder in dunklen Farben dämpfen die Stimmung.
Scharfkantige Gegenstände, so heißt es, dürfen
nie direkt aufs Herz des Schläfers zielen. Unruhige
Möblierung, ungeordnete Bücherstapel und
Spiegelflächen verhindern das „Zur-Ruhe-
Kommen“.
Auch wenn nicht alle alten Feng Shui Regeln auf
die heutige Zeit übertragbar sind, so sind einige
durchaus nachvollziehbar, da sie auf den
gesunden Menschenverstand abzielen. Sie sind
somit zeitlos.
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